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UNSERE KIRCHEN

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Petruskirche
Nach knapp
einjähriger Bauzeit wurde die Petruskirche am 17.
Juli 1956 eingeweiht. Durch die Zuwanderung nach dem
II. Weltkrieg war die Gemeindegliederzahl so stark
gestiegen, dass der alte Kirchsaal auf der
Ahornallee viel zu klein wurde.
Die Unterrather Petruskirche gehört mit zu den
interessantesten Sakralbauten nach dem Krieg in
Düsseldorf, bei denen man vom konventionellen
Kirchenbaustil abging und wo das Architektenteam Dr.
H. Hentrich und Dipl.-Ing. H. Petschnigg neue Wege
beschritt.
Die Kirche bildet ein längsorientiertes Sechseck und
bietet, bedingt durch ihren Giebelzuschnitt, dem
Betrachter die Gestalt eines großen Schiffbugs.
Neuartig war auch die von den
Mannesmann-Röhren-Werken gefertigte
Dachkonstruktion. Sie besteht aus 252 weiß
gestrichenen Rohren, in einem Flechtwerk in 880
Kugeln miteinander verknotet bei einer Spannweite
von 32 Metern.
Etwas Besonderes stellt ebenfalls die Empore hinter den
beiden Eingängen dar, auf der, neben der Orgel, 150
Personen Platz finden. Sie steht völlig frei, wird
von vier Stahlbetonstützen getragen und ist durch
eine Wendeltreppe mit Erd- und Kellergeschoss
verbunden.
Die Petruskirche bietet 740 Plätze. Da der Innenraum zum
Altar und Taufbecken hin abfällt, wirken sie als
natürlicher Blickpunkt. Über dem Eingang befindet
sich fast als einziger Schmuck ein buntes
Glasfensterkreuz, geschaffen von dem Maler Herbert
Kaufmann.
Der über 37 Meter hohe Glockenturm aus zwei nach oben hin
aufeinander zulaufenden Betonstreifen, steht 30
Meter abseits der Kirche, bildet jedoch mit
Kirchraum, Sakristei und Pfarrhaus eine räumliche
Einheit. Er trägt vier Glocken mit einem
Gesamtgewicht von 3600 Kilogramm.
Die Petruskirche ist neben Gottes-dienststätte auch ein
wichtiger Veranstaltungsraum für die Ev.
Kirchen-gemeinde. Über das Jahr verteilt finden
Konzerte, Kabarettabende und ein großes
Weihnachtskonzert in der Kirche statt.
Weitere
Informationen entnehmen Sie der Festschrift, die im
Jubiläumsjahr 2006 entstanden ist:
Sonderausgabe Petruskirche
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Pauluskirche

Am 14. Dezember 1952
wurde die Pauluskirche als erster evangelischer
Kirchenneubau nach dem zweiten Weltkrieg eingeweiht.
Sie ist damit die älteste Kirche der Evangelischen
Kirchengemeinde Düsseldorf-Unterrath. Die Ursprünge
des Bezirks an der Pauluskirche sind freilich noch
weit älter: Seit 1928 gibt es das Kinderheim, heute
die evangelische Kindertagesstätte Diezelweg. Damals
war das „Heinefeld“ ein sozialer Brennpunkt, heute
ist die Siedlung längst eine begehrte Wohnadresse.
Die Pauluskirche hat in all dem auch als Ort bei den Menschen im
Stadtteil ihre Spuren hinterlassen. Von außen ein
schlichter Nachkriegsbau. Und innen dann: Staunende
Überraschung über die reiche Ausgestaltung und die
dichte symbolische Repräsentanz von wichtigen
Geschichten und Gestalten des Glaubens.
Die Grundaussage der Pauluskirche wird deutlich, wenn man
hereinkommt: Der Blick fällt auf den Altar und die
drei großen Figuren darüber. Geht man darauf zu (bei
den alten Kirchen von Westen nach Osten, also
Richtung Sonnenaufgang, vom Tod zum Leben) wird man
in eine Geschichte hinein genommen: Der
auferstandene Christus in der Mitte wird eingerahmt
von ein und derselben Gestalt. Das ist Thomas. Einer
seiner Freunde. Rechts ist er dargestellt als der,
der voller Zweifel und Fragen nicht glauben kann,
dass sein Herr wirklich lebt und den Tod besiegt
hat. Der Auferstandene lädt ihn ein, seine
Kreuzigungsmale zu berühren. Damit Thomas glauben
kann, dass Gott wirklich stärker ist als der
mächtige Tod. Links dann ist Thomas in anbetender
Haltung zu sehen. Und spricht das einzige
vollgültige Gottesbekenntnis Jesu im
Johannesevangelium aus: „Mein Herr und mein Gott!“
Dies ist so zu verstehen: Ich bin willkommen, so wie ich bin.
Auch mit meinen Zweifeln und Fragen. Sie gehören zu
meinem Leben. Ich bin kein Glaubensheld. Ich brauche
es auch nicht zu sein. Ich bin willkommen am Tisch
des Herrn. Ich gehöre zu der Gemeinschaft dieses
Nazareners, der die Welt verändert hat. Seine Kraft
hat mich berührt. Und ich kann mit meiner eigenen
kleinen Kraft dazu beitragen, etwas von Glaube,
Hoffnung und Liebe in die Welt zu bringen. Gemeinsam
mit den anderen Menschen um mich herum. Darum gibt
es rund um die Pauluskirche viel Leben: In über
vierzig Gruppen und Kreisen kommen Glauben und Leben
zusammen und wird gute Gemeinwesenarbeit geleistet.
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Matthiaskirche

Die Matthiaskirche,
Matthiaskirchweg 14, ist die jüngste Kirche unserer
Gemeinde. Sie wurde im Jahr 1977 eingeweiht.
Der charakteristische runde Glockenturm in der Mitte des
Gemeindezentrums ist durch seine Höhe von 17,50
Metern weithin sichtbar. |
Gemeindekonzeption
Präambel

Das Presbyterium der
Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Unterrath hat, nach
einer intensiven Analyse und Bestandsaufnahme, eine
gemeinsame Gemeindekonzeption erarbeitet. Wir verstehen die
Gemeindekonzeption als verbindliche Grundlage für die
künftige Gemeindearbeit gemäß unserem Auftrag nach Artikel 5
und 6 der Kirchenordnung.
Art. 5
KO
Die
Kirchengemeinde trägt die Verantwortung für die lautere
Verkündigung des Wortes Gottes und für die rechte Verwaltung
der Sakramente. Sie soll Sorge tragen, dass das Evangelium
gemäß dem in der Gemeinde geltenden Bekenntnis in Lehre,
Leben und Dienst wirksam bezeugt wird. Sie ist gerufen zum
Dienst der Seelsorge und zur Diakonie. Sie hat den Auftrag
zum missionarischen Dienst im eigenen Volk und in der
Völkerwelt. Sie beteiligt sich an dem der Kirche gebotenen
christlich-jüdischen Gespräch. Sie tritt ein für
Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Sie
wirkt mit an dem der Kirche aufgegebenen Dienst im
öffentlichen Leben.
Art. 6
KO
(1) Die
Kirchengemeinde ist verpflichtet, die zur Erfüllung ihrer
Aufgaben nötigen Ämter und Dienste einzurichten insbesondere
für die Errichtung und Besetzung von Pfarrstellen sowie für
die Bestellung aller in der Gemeinde notwendigen Kräfte zu
sorgen.
(2) Die
Kirchengemeinde ist verpflichtet, die zur Erfüllung ihrer
Aufgaben notwendigen Räume und Einrichtungen, vor allem für
Gottesdienst und Unterricht, bereitzustellen.
(3) Die
Kirchengemeinde hat die zur Erfüllung ihrer Aufgaben nötigen
Mittel aufzubringen. Sie ist verpflichtet, zu den
gesamtkirchlichen Aufgaben und zur Abhilfe der Not in
anderen Kirchengemeinden beizutragen. Sie darf ihr Vermögen
und ihre Einnahmen nur für kirchliche Zwecke verwenden.
Die
Gemeindekonzeption bringt zum Ausdruck, unter welchem
Leitbild die in der Gemeinde Tätigen agieren sollen, welche
besonderen Ziele wir im Rahmen unseres kirchlichen Auftrages
verfolgen und welche konkreten Aufgaben damit verbunden
sind. Sie soll uns bei der Vertiefung eines gemeinsamen
Selbstverständnisses als Kirchengemeinde und bei der
Gestaltung von Angeboten für die Menschen in unserer
Gemeinde zentrale Orien-tierungshilfe bieten.
Von der
Gemeindekonzeption sollen auch Impulse für die interne
Zusammenarbeit ausgehen. Belastbarkeit und Kapazitäten der
in der Gemeinde aktiv Mitwirkenden sind nicht unbegrenzt.
Daher soll die Gemeindekonzeption uns ebenso sehr bei der
Koordination und Integration von Aufgaben und beim
alltäglichen Miteinander anleiten.
1. Die
Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Unterrath

Die Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Unterrath
repräsentiert ca. 7.500 Gemeindemitglieder (Stand 2000) in
den Stadtteilen Unterrath und Lichtenbroich. Sie gliedert
sich in 3 Bezirke (Petruskirche, Pauluskirche und
Matthiaskirche), die den Mitgliedern jeweils funktions- und
arbeitsfähige Infrastrukturen zur Verfügung stellen. Neben
den kirchlichen und seelsorgerischen Diensten nimmt die
Gemeinde Aufgaben im sozialen Bereich wahr und betreibt in
den Bezirken Kindertagesstätten, offene Jugendarbeit und
diakonische Betreuung mit ca. 50 hauptamtlichen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Darüber hinaus bietet die
Gemeinde Kulturveranstaltungen, thematische Gruppen und
Kreise sowie gesellige Anlässe an, die von über 180
Ehrenamtlichen betreut werden.

2.
Unsere derzeitige Situation

Wie viele andere Gemeinden
auch stehen wir vor besonderen Herausforderungen und müssen
uns fragen:
-
Warum
nimmt nur ein kleiner Teil der Gemeinde regelmäßig
unsere Gottesdienstangebote wahr?
-
Warum
nehmen bestimmte Gruppen (junge Erwachsene, Menschen im
mittleren Lebensalter, Singles) kaum am Gemeindeleben
teil?
-
Wie können
wir Menschen zur aktiven Mitwirkung in der Gemeinde
motivieren?
-
Wie
gewinnen wir Ehrenamtlichennachwuchs, vor allem bei den
Jüngeren?
-
An welchen Angeboten sind die Menschen in der Gemeinde
besonders interessiert?
-
Wie gestalten wir eine zeitgemäße und anregende
Auseinandersetzung mit unserer gemeinsamen
Glaubenstradition?
Wir
müssen anerkennen, dass in Zeiten zunehmender Vereinzelung
viele Menschen der Kirche keinen Alleinvertre-tungsanspruch
mehr für ihre spirituellen Bedürfnisse zubilligen. Um so
wichtiger wird es daher, mit ihnen im Gespräch zu bleiben,
sowohl über die verbindende Botschaft des christlichen
Glaubens und seiner geistigen Wurzeln als auch über die
Möglichkeiten zur Schaffung von Gemeinschaft, die vor allem
die Gemeinde bieten kann.
Dabei
müssen wir unser besonderes Augenmerk darauf richten, dass
wir den Menschen, die wir ansprechen, geeignete
Integrationsmöglichkeiten bieten und sie nicht durch Mängel
in der Organisation und der Darbietung unserer Angebote
abschrecken. Wir wollen unserer praktischen Erfahrung
Rechnung tragen, dass die Zugehörigkeit der Menschen zur
Gemeinde zunehmend weniger institutionell bestimmt ist,
sondern immer mehr durch die Bindung an Personen, an
positive Erlebnisse und Erfahrungen oder an interessante
Projekte geknüpft wird.
3.
Unser Gemeindeprofil

Um unsere Ziele und Anliegen auch in Zeiten des Wandels von
Werten angemessen in der Gemeinde kommunizieren zu können,
müssen wir für die Menschen da sein. Denn lebendige Gemeinde
kann es nur da geben, wo sich die Mitglieder an ihrer
Gestaltung beteiligen und ihre Angebote wahrnehmen. Daher
müssen wir besonders darauf achten, dass einerseits die
aktiv Mitwirkenden ihre Beteiligung im Rahmen des
Gemeindelebens inhaltlich einordnen und als sinnvollen
Beitrag erleben können, und andererseits die Menschen, die
unsere Angebote nur gelegentlich in Anspruch nehmen, sich
entsprechend bei uns aufgehoben fühlen.
In
unserer Gemeinde wollen wir daher erkennbar
-
ein Forum
für den Glauben bieten;
-
in unserer
inhaltlichen Ausrichtung nahe bei den Menschen sein;
-
als offene
Kirche in Verkündigung und sozialem Engagement einladend
sein;
-
auf die
Menschen zugehen und ihnen als Ansprechpartner zur
Verfügung stehen.
-
unserem
christlichen Auftrag durch eine engagierte
Gemeindediakonie nachkommen.
Dabei
sind uns folgende Ziele besonders wichtig:
-
Wir wollen
in unterschiedlicher Art Gottesdienste feiern, die die
Menschen ansprechen.
-
Wir wollen
zeigen, dass Glauben und Leben zusammengehören, und
spirituelle Fragen mit dem Lebensalltag der Menschen
verknüpfen.
-
Wir wollen
das Zusammenleben in der Gemeinde durch unsere
theologischen, sozialen und kulturellen Angebote
beleben.
-
Wir wollen
den Beitrag der Ehrenamtlichen würdigen und sie in ihrem
Engagement bestärken.
-
Wir wollen
die Zusammenarbeit der in der Gemeinde haupt- und
ehrenamtlich Tätigen und das gemeinsame
Aufgabenverständnis fördern.
-
Wir wollen
Anknüpfungspunkte für die Menschen bieten, die dem
Gemeindeleben distanziert gegenüberstehen.
-
Wir wollen
zeigen, dass Mitmachen sich lohnt und Spaß macht.
4. Die
Bezirksprofile

Trotz
der Gemeinsamkeiten der Bezirke Petrus, Paulus und Matthias
als Gesamtgemeinde und ihrer verstärkten Zusammenarbeit auf
allen theologischen, inhaltlichen und administrativen
Arbeitsfeldern bestehen doch wichtige bezirksspezifische
Traditionen. Wir wollen berücksichtigen, dass die Menschen
in den Bezirken eine besondere Bindung an die Kirchen, die
Pfarrer und an die mitwirkenden Personen und Einrichtungen
vor Ort haben. Daher haben sich die Bezirke im Rahmen der
Gesamtkonzeption eigene Profilschwerpunkte gewählt, die
deren besondere Stärken ausbauen und die bisherige Arbeit
intensivieren helfen sollen sowie beim Aufbau neuer Angebote
richtungweisend sind.
Diese
besonderen Bezirksprofile ergänzen einander und sollen
helfen, unser Profil als Gesamtgemeinde nach außen und nach
innen wirksam und erkennbar zu schärfen.

Das
Profil im Bezirk Petruskirche:

Unser Bezirk
(Petruskirche) soll in den kommenden Jahren besonders daran
erkennbar sein, dass wir auf die Menschen zugehen und die
„Beziehungs-Arbeit“ intensivieren.
Die
Ziele, die wir uns gesetzt haben:
-
Wir wollen
ein variiertes Gottesdienstangebot gestalten.
-
Wir wollen
Teilnehmende bei Veranstaltungen und entsprechenden
Anlässen gezielt ansprechen
-
Wir wollen
neue Angebote zu theologischen, philosophischen und
ethischen Themen gestalten
-
Wir wollen
zielgruppenorientierte Projektarbeit anbieten.
Presbyterinnen und Presbyter sollen Ansprechpartner werden.
Diese
Ziele sind im Rahmen der Bezirksausschüsse zu präzisieren
und um weitere wichtige Ziele zu ergänzen.

Das
Profil im Bezirk Pauluskirche:

-
Wir sind
nahe bei den Menschen.
-
Wir
sprechen über unseren Glauben.
-
Wir leben
die Diakonie.
-
Mitarbeit
bei uns macht Spaß.
Die
Ziele, die wir uns gesetzt haben:
-
Ein Forum
für Glaubensfragen für alle Altersgruppen.
-
Verstärkte
Kommunikation mit distanzierten Mitgliedern.
-
Treffpunkt
für Ehrenamtliche.
-
Gemeindenahe Zuwendung in der Diakonie.

Das
Profil im Bezirk Matthiaskirche:

Das Profil der
Matthiaskirche lässt sich mit den Begriffen
Offene
Kirche;
Begegnungskirche;
sozial
engagierte Kirche
umschreiben.
Das
heißt, dass wir Menschen des Bezirkes Matthiaskirche unseren
christlichen Glauben durch soziales Engagement in einer
einladenden Kirche leben wollen, die für Menschen
unterschiedlicher Auffassungen ein Ort der Begegnung sein
kann.
Um
dieses Profil umzusetzen, wollen wir in den nächsten Monaten
und Jahren:
-
Verknüpfte
Angebote für Kinder und Jugendliche von klein auf
schaffen;
-
mehr
offene und anders gestaltete Gottesdienste anbieten, an
deren Gestaltung wir möglichst viele Menschen beteiligen
wollen.
-
mehr
themenbezogene Angebote machen, die nicht ausschließlich
altersbezogen, sondern (generationenübergreifend)
projektorientiert und zeitlich begrenzt sind;
-
unsere
Angebote offensiver darstellen.

5. Die
Umsetzung der Ziele

Die
Ausgestaltung der bisherigen Überlegungen und die Umsetzung
der Ziele sollen sich im Wesentlichen auf 3 Ebenen
vollziehen:
a)
Arbeitsebenen:
Auf den
Arbeitsebenen, also da, wo wir in den konkreten Aktivitäten,
Angeboten und Einrichtungen für und mit den Menschen
arbeiten, wollen wir prüfen, ob und wie unsere Leistungen
die jeweilige Zielgruppe erreichen bzw. ob unsere Leistungen
den Erwartungen und Bedürfnissen der Zielgruppe entsprechen.
Auch wollen wir hier gezielt miteinander solche neuen
Angebote und Vorhaben erarbeiten, die für die Umsetzung der
Bezirksprofile unerlässlich sind.
b)
Bezirksebenen:
Auf der
Ebene der Bezirksausschüsse wollen wir die Maßnahmen der
Arbeitsebenen im Sinne der gemeinsamen Zielsetzung
initiieren, koordinieren und miteinander verzahnen. Hier
soll eine regelmäßige Besprechung und Bewertung der in
Angriff genommenen Aufgaben stattfinden, um Unklarheiten und
Missverständnisse zu vermeiden und das gemeinsame
Verständnis für die Ziele im Bezirk zu fördern.
c)
Gemeindeebene:
Im
Rahmen des Presbyteriums wollen wir die Bezirksaktivitäten
abgleichen und ihren jeweiligen Beitrag zum Profil der
Gesamtgemeinde feststellen. Wir wollen keinen Wettbewerb der
Bezirke, sondern gewährleisten, dass unsere Arbeiten
letztlich als Leistung der Gesamtgemeinde wahrgenommen
werden und dass, insbesondere bei der Wahrnehmung
bezirksübergreifender Aufgaben, die Zusammenarbeit der
Beteiligen gefördert wird.
Das
Presbyterium steht in der Verantwortung für die mit der
Gemeindekonzeption angestoßenen Maßnahmen. Aus diesem Grund
wird es diese Maßnahmen an Hand eines methodischen und
organisatorischen Vorgehensplanes, der verbindlicher Teil
der Gemeindekonzeption ist, begleiten.
Vorrang
bei der Umsetzung der Ziele und Maßnahmen hat das
Miteinander. Die Aufgaben der Gemeinde werden von den
Menschen getragen, die haupt- und ehrenamtlich in ihr tätig
sind. Ohne ihre Anregungen, ihre Initiative und ihr
Engagement läuft nichts. Deshalb ist es unser vorrangiges
Ziel, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie
die ehrenamtlich Tätigen aktiv an der Umsetzung beteiligen.
Um
dieses Miteinander mit Leben zu füllen, benötigen wir
nachvollziehbare Strukturen und verlässliche
Zuständigkeiten. Hier ist besonders die Gemeindeleitung
aufgerufen, Einzelprojekte der Umsetzung durch Führung,
Information und Anleitung zu fördern.
Von den
Beteiligten in der Umsetzung erwarten wir Bereitschaft zur
offenen Kommunikation, zur vertrauensvollen Zusammenarbeit
und zur gegenseitigen Unterstützung.
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