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TAUFE, HOCHZEIT & CO.

Taufe
Konfirmation
Hochzeit
Beerdigung
Kircheneintritt
Beichte
Taufe
Taufe - Gottes guter
Segen
Liebe Tauffamilie!
Sie
planen die Taufe Ihres Kindes. Wir wünschen Ihnen, dass
Ihnen die Vorbereitungen auf die Taufe Freude machen. Rufen
Sie Ihren zuständigen Pfarrer, Ihre zuständige Pfarrerin an.
Bald werden wir uns zu einem Gespräch treffen.
Taufgottesdienste finden in der Regel im sonntäglichen
Gottesdienst statt. Zumeist ist es der letzte Sonntag im
Monat.
Die
Taufe Ihres Kindes ist ein ganz besonderes Fest. Es ist ein
Stück Vergewisserung, dass Segen auf dem noch frühen
Lebensweg Ihres Kindes liegt und dass viele Menschen den
Täufling in seinem Leben begleiten werden. Darum wäre es
auch schön, wenn viele Verwandte, Freunde und Freundinnen am
Gottesdienst mitwirken. Besonders gut eignen sich zum
Vorlesen der Taufbefehl und das Kinderevangelium. Über
weitere Formen des Mitwirkens und der Gestaltung des
Taufgottesdienstes können wir bei unserem Taufgespräch
reden.
Zu den begleitenden Menschen zählen
auch die Paten bzw. Patinnen. Dieses Amt wird ihnen von der
Kirche übertragen. Darum müssen die Paten bzw. Patinnen
einer christlichen Kirche angehören. Als Nachweis über ihre
Kirchenzugehörigkeit sollten Sie sich von ihrer Gemeinde
eine Patenbescheinigung ausstellen lassen, die Sie uns vor
der Taufe zukommen lassen. Für Mitglieder unserer Gemeinde
hier in Unterrath/Lichtenbroich ist das nicht nötig.
(Pfarrerin Gabriele Palm)
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Konfirmation
Konfirmandenarbeit - wenn Kirche Lust auf mehr macht
Im April und Mai finden in
unseren Kirchen die Konfirmationen statt. Jedes Jahr
erreichen wir viele Jugendliche, um mit ihnen
herauszufinden, was es heißt, als Christ oder Christin in
unserer Zeit zu leben.Wir
steigen in biblische Geschichten ein, diskutieren und
spielen, lernen die Gemeinde kennen, besuchen Gottesdienste
und gestalten selber welche, kommen als Gruppe an
Projekttagen und bei Konfirmandenfahrten zusammen und fragen
nach Gott und seiner Welt. Das ist oft spannend und das Jahr
vergeht eigentlich viel zu schnell. Immer wieder müssen auch
wichtige Themen unbearbeitet bleiben.
Darum
freuen wir uns, wenn es nach der Konfirmation und einer
evtl.
Kirchenpause weitergeht: In Kinderkirchenteams und
Jugendgruppen, bei Projekten und Festen wird der Kontakt
gehalten. Die Erfahrung dabei: Viele unserer Jugendlichen
wollen nach ihrer Konfirmation Verantwortung übernehmen. Sie
haben Lust auf mehr bekommen und fühlen sich stark genug,
als Ehrenamtliche das Gemeindeleben mitzugestalten. Dabei
werden Sie natürlich von unseren Teams, die jeweils aus
Jugendleiterin und Pfarrer(in) bestehen, unterstützt.
In
diesem Geschehen kommt schön zum Ausdruck, was
„Konfirmation“ ja heißt: Stärkung, Ermutigung für den
eigenen Weg als Christ, als Christin. Denn auch im Glauben
muss ja jeder erwachsen werden. Das, was unser Leben trägt,
kommt nicht nur aus dem eigenen Herzen, es gibt viel zu
lernen und wahrzunehmen – aber es muss durch die eigene
Person hindurchgehen.
Konfirmandenkurse, die mit Freude und Neugier gestaltet
werden, sind eine gute Möglichkeit, die Gemeinde als
Lebensraum zu erfahren, in dem wir gemeinsam Hoffnung haben
für die ganze Welt, die großen Fragen stellen, uns
gegenseitig zurecht helfen und immer wieder das Leben, das
Gott uns schenkt, feiern. ( Pfarrer
Bodo Kaiser)
Zur Teilnahme an unseren
Konfirmandenkursen:
-
Wir schreiben alle bei uns
registrierten Jugendlichen rechtzeitig an und laden zum
ersten Kennenlernen ein.
-
Wer nicht zu unserer Gemeinde
gehört, aber am Konfirmandenkurs teilnehmen möchte,
spricht bitte Pfarrerin Gabriele Palm, Pfarrer Wilfried
Hörri oder Pfarrer Bodo Kaiser an.
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Hochzeit
Kirchliche Hochzeit - "Wir
trauen uns"
Es sind gar nicht mehr so
viele Menschen, die heute ihre Partnerschaft in der Kirche
vor Gott und den Menschen öffentlich verbindlich machen
wollen. Ehe ist nur noch ein Lebensmodell unter vielen und
die kirchliche Trauung hat sicher zu tun mit Erwartungen an
einen festlichen und würdevollen Rahmen für das große Fest.
Und festlich soll eine Trauung natürlich sein. In der Kirche
aber, da findet nach evangelischem Verständnis gar keine
Trauung statt (die ist Sache des Standesamtes). Sondern wir
feiern einen Dank – und
Segensgottesdienst anlässlich einer Trauung.
Bei einer Hochzeit, da
gibt es ja viele gute Wünsche. Aber Empfehlungen und
Verhaltensmaßregeln, mit denen sind wir heute vorsichtig.
Denn die beiden müssen schließlich Ihr gemeinsames Leben
selber leben. Und das ist heute nicht einfacher als früher,
es ist eher schwerer geworden. Wo wirtschaftliche Erwägungen
nicht mehr entscheidend sind, da rückt die gegenseitige
Liebe ganz ins Zentrum. Wer sich heute traut, der tut das,
weil er und sie sich als gefühlsmäßige Bereicherung
erfahren. Und solche Liebe muss heute bedeutend länger
halten als früher, denn unsere Lebenserwartung, die liegt um
Jahrzehnte höher als in früheren Jahrhunderten. Dass die
Gefühle das Entscheidende sind, das ist relativ neu bei der
Ehe. Unsere Gefühle aber sind angreifbar, wandelbar. Wir
können sie nur leben, aber nicht festhalten. Darum sind Dank
und Segen so wichtig: Wir wollen Gott danken, dass zwei
Menschen sich gefunden haben und zusammen durch dick und
dünn gehen wollen. Und wir bitten Gott, mit seinem Segen
zwei Menschen zu begleiten auf ihrem Lebensweg. Ich habe das
bei meiner eigenen „Trauung“ erlebt: Es hat meine Beziehung,
meine Liebe zu meiner Frau, gefestigt und bestärkt. Darum:
Schön, wenn zwei Menschen sich trauen, vor Gott und den
Menschen zueinander ja zu sagen! (Pfarrer
Bodo Kaiser)
Wenn Sie vorhaben, zu heiraten….
Sprechen Sie bitte unsere Pfarrerin Gabriele Palm, Pfarrer
Wilfried Hörri oder Pfarrer Bodo Kaiser wegen eines
Traugesprächs an!
Beerdigung Ein
Abschied, der zum Leben gehört
Dem Tod wohnt ein Schrecken inne, dem
sich niemand entziehen kann.
Er nimmt Menschen von uns, die uns lieb sind, und führt uns
vor Augen,
dass wir vergänglich sind. Doch nach christlichem
Verständnis behält der Tod nicht das letzte Wort. Der Glaube
gibt Kraft, dem Tod zu begegnen, und die christliche
Hoffnung reicht über den Tod hinaus.
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Kircheneintritt Wie macht man das?

In einer Gemeinschaft das eigene
Christsein gestalten und den Glauben leben und feiern, ist
ein guter Grund, sich in der Kirche zu engagieren. Wer in
die Kirche eintreten möchte, ist herzlich willkommen.
In die Kirche eintreten?
Das ist einfacher als Sie denken.
Ihre Unterschrift genügt!
An wen kann
ich mich wenden?

Wenden Sie sich an uns, Ihre
Gemeindepfarrer, und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin.
Wir unterhalten uns über Ihre Entscheidung und erzählen
Ihnen einiges über unsere Gemeinde.
Falls Sie noch nicht getauft waren, erfolgt Ihr Eintritt durch die
Taufe.
Wir benötigen von Ihnen einen Taufnachweis (falls vorhanden), eine
Austrittsbescheinigung (falls vorhanden) und alles weitere
ergibt sich im Gespräch.
Weitere
Möglichkeiten

Melden Sie
sich bei Ihren zuständigen Pfarrern:
Pfarrerin Palm, Tel.: 0211-4228253
gabriele.palm@evdus.de
Pfarrer
Kaiser, Tel.: 0211-425037
bodo.kaiser@evdus.de
Pfarrer
Hörri, Tel.: 4230465
wilfried.hoerri@evdus.de
Es gibt
in der ev. Johanneskirche am Martin-Luther-Platz auch eine
zentrale Wiedereintrittsstelle, wo Sie vorbeikommen
können, um einzutreten.
Sie ist Mo - Do von 16-18 Uhr
geöffnet.
Weitere Informationen im Internet unter
www.evangelisch.info.de
www.evdus.de
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Beichte
Die Beichte – wenn ich etwas loswerden muss
Viele Menschen denken, dass es die Beichte in der
evangelischen Kirche nicht gibt. Das ist falsch. Es soll nur
keinen Zwang und keine Verpflichtung dazu geben. Aber etwas,
was mich bedrückt, abzugeben, das kann heilsam sein.
Wie ist das mit der Beichte?
„Manchmal wird das ganz dringlich. Ich empfinde deutlich:
Ich muss jetzt etwas loswerden, etwas, das mich bedrückt:
eine schlimme Ahnung, eine Angst, einen Zweifel, das Gefühl,
etwas ganz falsch gemacht zu haben. Denn wenn ich es nicht
loswerde, dann arbeitet all das in mir.“ (Klaus Peter
Hertzsch)
In der christlichen Gemeinde versuchen wir, uns im
Geist Jesu zurecht zu helfen. Dabei geht es nicht um
Belehrung. Auch nicht um Therapie (das können andere
besser).
Sondern es geht um Seelsorge: Sich von Gott sagen zu
lassen, dass er an unserer Seite ist und nichts uns von ihm
trennen kann. Das kann frei machen vom Kreisen um sich
selbst.
Im Namen Jesu losgesprochen zu werden und diese
Freiheit anzunehmen, das kann mir helfen, wieder meinen Weg
zu finden.
Selbstverständlich ist die Beichte vertraulich, das
Beichtgeheimnis ist unverbrüchlich. Wenn Sie also etwas
abzugeben haben – Ihre Pfarrerinnen und Ihr Pfarrer sind für
Sie da! (Pfarrer Bodo Kaiser)
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