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HAND IN HAND


A
ktiv werden

Gemeinde besteht aus Menschen. Um Gemeinde mit und für die Menschen zu sein, müssen einige in zentralen Bereichen als Profis ihren Dienst tun.

 

 
 
 
Andrea Fierlings, Birgit Reimann, Annette Becker-
Horst

 

Zum Beispiel in der Jugendarbeit.
Allein ehrenamtlich ist diese nicht verantwortlich zu leisten. Hauptamtliche Arbeit aber muss bezahlt werden. Und die Zeiten, in denen Gemeindearbeit aus Kirchensteuern allein zu finanzieren ist, gehen dem Ende entgegen. Ohne neue Strukturen, die nicht nur die Mentalität des Sparens widerspiegeln, sondern auch die Frage nach der Erschließung neuer Finanzquellen beinhalten, wird es nicht gehen.

 


 

Erfolgreiche Arbeit

Mit dem Projekt „Aktion Hand in Hand“ versuchen wir, dem in allen drei Bezirken unserer Gemeinde gerecht zu werden. Durch Sozialpartner, Spenden und Veranstaltungserlöse sichern wir unsere soziale Arbeit ab. Eine Vielzahl von Menschen hat sich bisher ansprechen lassen. Und die bisherigen Ergebnisse können sich sehen lassen:

 

 

  • Finanzierung einer dritten, zusätzlichen Jugendleiterin für unsere Gemeinde, dadurch sind neue Gruppen entstanden und noch mehr Ehrenamtliche gewonnen worden

  • Aktivierung weiter Gemeindekreise für unser Anliegen

  • Gewinnung von mittelständischen Sozialpartnern

  • Eine Fülle von Veranstaltungen, die unserer Sozialarbeit finanziell helfen und das Profil unserer Gemeinde auch in der Öffentlichkeit schärfen.

  • Etablierung des „Unterrather Rocktags“ an der Pauluskirche (2x jährlich)

  • JIM (Jazz in Matthias) an der Matthiaskirche

  • Klassische bis volkstümliche Konzerte – in Eigenregie, aber auch in Zusammenarbeit mit Agenturen - in der Petruskirche

  • Unterstützung im Stadtteil, gute Pressearbeit

  • Wir sind Mitte 1997 gestartet. Bis Ende 1998 hatten wir 25.000 Mark für die KOT Lichtenbroich (offene Jugendarbeit) gewonnen. 1999 haben wir bereits 50.000 Mark erwirtschaftet, damit finanzieren wir eine dritte, zusätzliche Jugendleiterin. Wir haben nun ein Ehrenamtlichen - Café und viele neue Gruppen für Kinder und Jugendliche sind entstanden, die uns helfen, für die Menschen im Stadtteil da zu sein. Im Jahr 2000 haben wir uns nochmals gesteigert und 65.000 DM für unsere sozialdiakonische Arbeit zusammenbringen können. 2001 konnten wir an diesen schönen Erfolg anknüpfen. 2002 bis heute schaffen wir es, jeweils über 40.000 Euro, vor allem aus Spenden, für unsere Jugendarbeit zu gewinnen. Darauf sind wir stolz!

Insgesamt haben wir mit Hilfe unserer Aktion Hand in Hand den Ausbau der sozialdiakonischen Arbeit in Zeiten knapper Kassen geschafft. Denn das Ziel unseres Presbyteriums ist: Glauben und Leben gehören zusammen!

 

Pfarrer Bodo Kaiser

 

 

 

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